VON PIRATEN, RUM UND ENDLOSEN STRÄNDEN

VON PIRATEN, RUM UND ENDLOSEN STRÄNDEN

Karibik – ein Traum für Segler, Schnorchler und auch für Christina & Hanns. Ein Reisebericht von der Bootswoche.

 

Hört man Karibik, beginnt man sofort zu träumen. Von endlosen Stränden, blauem Meer, türkisen Buchten, Palmen, Piraten und viel Rum. Wir waren da von Mitte bis Ende Februar! Wir waren in der Karibik und ich muss sagen, es hat sich ausgezahlt.

 

 

Der Flug ging von Frankfurt nach San Juan auf Puerto Rico. Lernen musste ich (ich war glücklich, dass ich es vor dem Abflug gelernt habe, sonst wäre es mir so ergangen wie der jungen Dame neben mir), dass Puerto Rico ein Teil der USA ist. Das hieß Visum checken (die Damen neben mir beim Check-in hatte das offensichtlich nicht gewusst und wurde deswegen auch nicht mitgenommen) und hier hieß es wiederum aufpassen, dass man nicht den höchst unseriösen Agenturen auf dem Leim geht, die statt 14,- über 80,- fürs Visum abknöpfen.

 

Alle Hürden waren geschafft und wir landeten nach einem recht langen Flug mit 2 Stunden Verspätung endlich in San Juan. Der erste Eindruck war gut, das Wetter herrlich, die Menschen unglaublich nett und hilfsbereit. Am nächsten Tag gings gleich weiter zu den BVI, British Virgin Islands, wo unsere Freunde mit ihrem Segelboot, mit dem sie zu zweit den Atlantik überquert hatten, warteten. Mit einem kleinen „Inselhupfer“ waren wir nach kurzweiligen 40 Minuten auf der größten der BVI, auf Tortola und da wiederum auf Beef Island…. Herrlich, schon die Namen dieser Inseln lassen mich wieder ins Karibikfeeling fallen!

 

EINE AUSSICHT WIE IM REISEKATALOG

 

Nun begann ein herrlicher Inseltörn, den ich so schnell nicht vergessen werde. Bilderbuchbilder der Superlative, nur das allerbeste Wetter und herrliche Stimmung am Bord, was will man mehr. Die Fotos, die hier zu sehen sind, sind alle von genau diesem Urlaub und nicht etwa gekauft, obwohl sie so aussehen. Gut war es, dass wir uns hauptsächlich an Bord selbst versorgen konnten, denn die Preise für ein halbwegs gutes Essen oder das was wir Europäer als halbwegs gutes Essen verstehen, waren einfach exorbitant.

 

 

Für mich eine erste Erkenntnis aus unserem Karibiktrip: Sollte ich etwa einmal aussteigen wollen und es zieht mich in die Karibik, sollte es bis zum Brexit passieren (also rasch), denn dann ist es noch innerhalb der EU (die BVIs gehören zu England) und es wird ein Restaurant mit für uns durchschnittlich gutem Essen. Die Chancen stünden dort wirklich gut.

 

Aber Essen hin oder her. Die Sonne, die Stimmung, der Strand und die Tatsache in der Karibik zu sein, hat uns gut getan. Das Wetter ist für Segler einfach ideal, die Brise meist optimal, damit auch nicht zu versierte Segler ihren Törn genießen können. Während des Tages ist es herrlich warm aber durch die Brise immer gut auszuhalten und durch den meist leichten Regen sind die Nächte überraschend angenehm und kühlend.

 

 

Der Rum ist legendär und wirklich gut, wo immer man sich ein Gläschen gönnt. Übertreiben sollte man natürlich nicht, denn wir wissen alle wie das ausgehen kann: Rum und Sonne :). Das Schnorcheln im karibischen Meer ist ein absolutes muss, obwohl man sich vor den vielen Booten sehr wohl in Acht nehmen sollte, aber das ist keine karibische Spezialität.

 

Alles im allen war unsere erste Bootswoche in der Karibik ein wunderbares Abenteuer. Puerto Rico oder „wo Bacardi und Kaffee herkommen“ folgt in der kommenden Woche.